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Langsam öffnete er die Augen. Die grelle Sonne brannte ihm in den Augen und sandte einen stechenden Schmerz durch seinen Kopf. Desorientiert und erschöpft lag er da. Er lauschte auf die Geräusche um ihn herum. Das Rauschen des Meeres, welches seien Beine umspülte und seine Hose durchnässte, Schritte, die sich durch den Sand eilig entfernten und das beruhigende Trällern und Zwitschern der Vögel und Möwen, die er durch seine halbgeöffneten Augen am blauen Himmel sah.
Sein Kopf wurde langsam klarer, wenn auch  der Schmerz nicht ganz verschwand.
Vorsichtig versuchte er, sich zu bewegen. Erst die Fingerspitzen, dann die Hände, schließlich die Arme. Das Gleiche bei den Beinen. Erst die Zehen, darauf hin die Füße und die Beine.
Scheinbar war alles noch dort, wo es hingehörte.
Langsam richtete er sich auf und stützte sich auf seine Unterarme. Sein, jetzt klarer, Blick schweifte über das Wasser, das sich ruhig, blau und unschuldig vor ihm ausbreitete.
Im weichen Sand um ihn herum lagen angespülte Trümmer. Einiges war einfaches, uraltes Treibholz. Doch vieles sah auch aus, als sei es erst vor kurzem, womöglich mit ihm, hier angespült worden. Trümmer aus Holz, Tuch und Takellage. Das erklärte ihm, wie er hier her gekommen war. Er war vermutlich Seemann und mit dem Schiff aus irgendeinem Grund gesunken. Zu seinem Glück, wurde er hier angespült. Zu seinem Unglück, hatte er keine Erinnerung an die letzte Nacht oder die Nächte davor. Er erinnerte sich nur wage an eine alte, stickige Taverne, in der er ordentlich gezecht hatte.
Aber über seine Erinnerung konnte er sich erstmal nicht sorgen. Er hatte zwar das vermeintliche Schiffsunglück überlebt, aber nun musste er sich hier am Leben halten. Andernfalls hatte er umsonst dem Tod getrotzt.
Langsam und mit großer Vorsicht hievte er sich auf die wackeligen Beine. Seine Knie zitterten und für einen Moment kämpfte er mit dem Gleichgewicht.
Doch als er sich gefangen hatte, umspielte ein kleines, siegreiches Lächeln seine Lippen. Er würde zumindest nicht an diesem Strand zu Grunde gehen.
Doch dann wandte er sich dem Landesinneren zu – und erstarrte.
Was er sah, konnte er nicht glauben.
Noch nie hatte er so etwas gesehen,
noch nie von so etwas gehört.
Nicht einmal die ältesten Seebären hatten, in tiefer Nacht und im Rausch des Mets, des Bieres oder des Weins, Geschichten und Seemannsgarn erzählt, die auch nur annähernd an das heranreichten, was er jetzt vor sich sah.
Vor ihm, in dem schwarzen Stein der Klippen, die den Strand umgaben, Ragte eine gigantische Muschel, vom hellen Strandsand, bis hinauf, über den Rand der Klippen.
Für einen Moment zweifelte er an seinem Verstand.
Er musste fast verdurstet sein, zuviel Salzwasser geschluckt haben oder mit dem Kopf auf einen Stein oder Treibholz gestoßen sein.
Er konnte nicht glauben, dass das Wirklich  war.
Langsam näherte er sich dem rosa schillernden Wunder.
Seine Augen begannen zu tränen und er bemerkte, dass er völlig vergaß, zu blinzeln.
Schnell blinzelte er die Tränen weg und richtete weiter seinen Blick wie gebannt auf diese Seemuschel.

Als er bis auf eine Armlänge an dieses Ungetüm heran gehumpelt war, streckte er vorsichtig seinen schwachen Arm aus.
Er musste wissen, ob dies wirklich war, oder ob der Wahnsinn von ihm Besitz ergriff.
Als seine zitternden Hände das rosafarbene Ungetüm berührten, fing er leise, hysterisch an zu kichern.
Es war Wirklichkeit.
Er strich langsam über die glatte Oberfläche und stapfte durch den Sand.
Als er von der einen auf die andere Seite gewankt war, sah er in die Öffnung,
dich sich schmal vom Boden, bis hinauf erstreckte.
Für einen Moment erwartete er, einen noch größeren Einsiedlerkrebs vorzufinden, da sich diese normalerweise in  solchen, kleineren Muscheln lebten.
Fast war er enttäuscht, als er um die Ecke in das Innere der Muschel blickte und nur eine steile, schmale, hölzerne Treppe vorfand, die sich nach oben wand.
Er setzte sich auf die unterste Stufe, auf die noch ein wenig Sonnenlicht fiel.
Das „Treppenhaus“ war zwar nicht völlig dunkel, aber durch die verdrehte Form der Muschel, gelangte kein Sonnenstrahl direkt auf die Stufen der Treppe.
Er stütze die Ellenbogen auf die Knie und den Kopf in die Hände.
So saß er da, ließ sich von der Sonne bescheinen und dachte nach.
Er rief sich ins Gedächtnis, was er noch wusste.
Roderik hatten seine Eltern, Mareck und Liseria, ihn getauft.
Er war in einem kleinen Dorf aufgewachsen und hatte von seinem Vater den Zimmermannsberuf erlernt. Als sein Vater ihm alles beigebracht hatte, war er in die große Stadt gewandert und hatte sich am Hafen den Schiffszimmermännern angeschlossen.
Er war viel in den Gewässern unterwegs, wurde von Kapitänen angeheuert, die ihre Handelsschiffe in den Werften oder sogar während der Überfahrt repariert haben wollten.
Meistens mussten unter Deck Lecks gestopft und ausgebessert werden. Häufig kümmerte er sich auch um die großen Löcher in der Schiffshülle, die von den schweren Geschützen der Piraten herrührten.
Mit der Zeit hatte er sich in der Gilde und unter den Schiffsleuten einen Namen gemacht.
So war er in jener Nacht, in der Taverne „ Zur trunkenen Maid“ von einem Offizier der Marine angesprochen worden.
Er sollte das Schiff auf seinem Weg in unbekannte Gewässer begleiten und pflegen.
Das Gold und der viele Wein hatten ihn wohl überredet.
So war er wohl auf das Unglücksschiff gelangt.
Wie er allerdings an diesen unwirtlichen Strand kam, wollte ihm nicht mehr einfallen.
Aber darüber wollte er auch nicht mehr nachdenken.
Er war froh, dass er seinen Verstand behalten hatte und auch sein Gedächtnis halbwegs funktionierte.
Langsam rappelte er sich auf.
Er hatte nun lange genug gerastet und Kraft gesammelt.
Die Sonne hatte sich nun auch von der letzten Stufe zurückgezogen und hing nun tief über dem ruhigen Wasser.
Er beschloss, dass er dem Mysterium der Muschel folgen wollte.
Langsam betrat der die ersten Stufen der Wendeltreppe.
Zu seinem Erstaunen war bei seinen Schritten nichts zu hören.
Als er seinen Fuß auf das Holz setzte, rechnete er mit einem Knartzen oder Quietschen, aber nichts war zu hören, außer dem Kratzen des Sandes unter seinen Stiefeln.
Eine Hand an der Wand, stieg er langsam empor.
Nach den ersten fünfundsiebzig Stufen hielt er kurz an.
Noch immer war er schwach. Er hatte noch nichts gegessen und noch weniger getrunken.
Sand rieb seine trockene Kehle auf, wenn er schluckte.
Er überlegte, ob er wieder nach unten, an den Strand klettern sollte, um dort irgendwas zu finden. Vielleicht war ja noch etwas von den Vorräten des Schiffes angespült worden.
Andererseits wollte er unbedingt wissen, was oben auf ihn wartete. Vielleicht war dort Zivilisation.
Der Vernunft zum Trotz, entschied er sich, weiter nach oben zu steigen, auch wenn dieser Weg beschwerlicher und länger war.
Langsam kletterte er aufwärts.
Immer schneller wurde es dunkler und die Stufen verschwommen mit der Zeit.
Einmal, nach der vierhundertsten Stufe, verfehlte er die Stufe und fiel beinahe all die erklommenen Stufen hinab.
Doch er fing sich und stolperte nur einige Stufen herunter.
Sein Knöchel schmerzte, er hatte ihn sich wohl verdreht.
Doch er biss die Zähne zusammen, dass sein Kiefer knackte und zwang sich, weiter nach oben zu steigen.
Sein Hals war wund, sein Mund trocken, die Zunge geschwollen und sein Magen knurrte ununterbrochen vor Hunger.
Doch er wollte nicht wieder zurück und stieg weiter.
Er hatte keine Ahnung, wie lange er die Stufen empor stieg, doch nach genau sechshundertsechsundsechzig Stufen war er oben und trat in den Schein des Sonnenuntergangs.
Erleichtert ließ er einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen und grinste breit.
Zumindest  würde er nicht im heißen Sand sterben.
Als er das Holz der Treppe verließ, knirschte lockerer Kies unter seinen Sohlen.
Zu beiden Seiten war der Weg von grünem, weichem Gras begleitet.
Die Kraft entwich seinen Knien und sie gaben nach.
Er konnte seinen Sturz noch etwas abfangen, sodass er nicht ganz so heftig aufkam.
Er legte sich ins Gras auf den Rücken und fast sofort überfiel ihn tiefe Müdigkeit und die Augen fielen ihm zu.

Das zarte knirschen des Kieses holte ihn aus seinen Träumen.
Die Luft war kühl und Reif hing an den Grashalmen, die sein Gesicht umringten.
Doch ihm war nicht kalt.
Eine wollene Decke lag unter ihm.
Als er sich mit müden Augen umsah, stand neben ihm ein Krug und daneben lag ein halber Laib Brot.
Er setzte sich auf.
Schritte im Kies entfernten sich eilig und als er nachsah, konnte er noch einen Rockzipfel hinter der nahegelegenen, kleinen Anhöhe verschwinden sehen.
Verschlafen stand er auf.
Er nahm sich den Brotlaib mit und trank eilig den Krug leer, bevor er sich über den Kies zur Anhöhe aufmachte.
Als er den Weg entlangging, lies er seinen Blick über die Landschat gleiten.
Die Umgebung hier hoben stand im kompletten Gegensatz zu dem heißen Sandstrand am Fuße der Treppe.
Die kleine Anhöhe war nicht die Einzige und am Horizont machte er sogar mehrere große Gebirge aus.
Die Felder und Ebenen und auch die Anhöhen waren in sattes grün getauscht und bunt gesprenkelt von unzähligen Blumenfeldern.
In mehreren kleinen und großen Seen spiegelte sich das Sonnenlicht.
Langsam wurde es auch zunehmend wärmer.
Nachdenklich erreichte er die Anhöhe, hinter der die unbekannte Person verschwand.
Er überlegte, was wohl der Grund für das Versteckspiel war.
Wurde er vielleicht gelockt?
War er teil einer Jagd?
Oder war sein Retter eine Retterin und sehr schüchtern?
Er wusste es nicht, wollte es aber herausfinden, in der Hoffnung, dass Letzteres am ehesten zutraf.
Also marschierte er ratlos weiter, hielt aber inne, als er hinter die Anhöhe kam.
Dahinter erstreckte sich ein Tal, in dessen Mitte ein kleiner See lag.
Am Rande des Sees stand ein Schloss.
Es sah alt und verfallen aus.
Wilder Efeu und grünes Moos hatten die Mauern befallen.
Als er weiter auf das Schloss zuging, erkannte er immer mehr, dass auch vereinzelte Mauern eingefallen waren und den Blick auf große, möblierte Zimmer frei gab.
Einige schienen schon lange Zeit offen zu liegen, denn die Möbel darin waren verfault oder schon zerfallen.
Roderik wunderte sich zunehmend weniger.
Was auch immer der Grund für seine Rettung war, da er noch lebte und versorgt wurde, sollte er wohl auch noch eine Weile weiterleben.
Das Brot, das er sich auf den Weg mitgenommen hatte, war inzwischen komplett aufgezehrt.
Satt und fast schon gutgelaunt, ging er um das verfallene Gemäuer herum und fand das große Tor offen stehend.

Im Schatten der Tormauer, setzte er sich in den Schatten und lehnte sich gegen eine der moosigen Wände.
Er musterte die Mauern und das Tor.
Wie der Rest des Schlosses waren auch diese Mauern mit Moos und Efeu bedeckt.
Die Flügel des Tores hingen halbverfault in den Angeln. Selbst, wenn sie geschlossen gewesen wären, hätten sich niemanden am Eindringen hindern können.
Skeptisch blickte er zu den Schießscharten und den Falllöchern über dem Durchgang.
Ursprünglich wurden daraus kochendes Pech und schwere Steine geworfen oder Bogenschützen feuerten aus der Deckung heraus auf Eindringlinge.
Falls er tatsächlich in eine Falle gelockt werden sollte, so war hier ein idealer Ort.
Er haderte mit sich.
Einerseits war die Neugier groß, dieses Rätsel um seine Rettung zu lösen, andererseits konnte in jedem Winkel der Tot auf ihn lauern.

Letzten Endes gewann dann doch die Neugier.
Er wollte wissen, was sich hinter den Mauern befand, ob dort jemand auf ihn wartete und wer dieser jemand war.
Doch Roderik wollte sich auch nicht leichtsinnig in die Gefahr werfen.
Er ging zurück zu den eingefallenen Mauern.
An einer dicken Efeuranke kletterte er etwas zwei Meter hinauf, zu einem Loch, das den Blick in eines der Zimmer freigab.
Das Loch war nicht so groß, wie viele der anderen, aber ein Mann passte gut hindurch.
Als er durch das Loch in den Raum fiel, befürchtete er beinahe, von einigen Wachmännern mit Hellebarden und Piken umringt und festgesetzt zu werden.
Aber nichts geschah. Es blieb ruhig, während er auf den schimmligen Bodendielen kauerte.
Langsam gewöhnten sich seine Augen an das diesige Licht.
Zwar fiel etwas von dem Sonnenlicht durch das Loch in der Wand herein, aber dadurch wurde nur ein kleiner Teil des Zimmers erhellt.
In der Mitte des Raumes, auf einem löchrigen Teppich, stand eine Gruppe aus Sofas, mit  hohen bepolsterten Lehnen.
Sie umringten einen niedrigen Tisch, auf dem ein Service stand.
Interessiert ging er zu der Sitzgruppe hinüber.
Der Boden knartzte leise unter seinen Stiefeln.
Die Polster der Möbel waren feucht und gammelig. Sie schienen schon sehr alt zu sein und schon lange durch das Loch dem Wetter und der Feuchtigkeit ausgesetzt.
Er ging das Risiko nicht ein, zu prüfen, ob die Sofas noch immer bequem waren.
Stattdessen ging er zu der großen Tür, die wie ein bedrohlicher Schatten vom Boden bis zu der hohen Decke reichte.
Als er vorsichtig an dem verzierten Türgriff zog, um die Türe einen Spalt zu öffnen, fiel ihm beinahe das Herz in die Hose.
Zuerst dachte er, jemand wäre auf der anderen Seite und würde genau im gleichen Moment wie er die Türe öffnen.
Dann aber musste er schon feststellen, dass die Tür nicht aufschwang, sondern umfiel.
Erschrocken machte er einen Schritt zur Seite, sodass die schwere, große Tür an ihm vorbei fiel und ihn nur knapp verfehlte.
Entsetzt und erschrocken sah er zu der Tür am Boden.
Das Holz war faulig geworden und die Scharniere waren herausgebrochen und hingen noch immer in der Wand.
Er zwang sich, wieder normal zu atmen und hoffte, dass niemand, wer auch immer in den Mauern noch lebte, seinen heftigen Herzschlag hörte.
Schließlich sammelte er wieder Mut und trat durch die Tür in den dunklen Schlund der Gänge davor.
Er konnte förmlich spüren, wie sich die Dunkelheit um ihn legte.
Doch dank des wenigen Lichtes im Zimmer, brauchten seine Augen nicht lange, bis sie die Dunkelheit etwas durchdrangen.
Er konnte die Wände zu beiden Seiten ausmachen und schemenhaft einige Statuen und leere Fackelhalter. An einem Ende des Ganges machte er einen kleinen Lichtstrahl aus, der kaum sichtbar war.
Die linke Hand an der Wand, die Andere nach vorn ausgestreckt, schlurfte er durch den dunklen Gang.
Als er mit seiner Rechten das splitterige Holz einer Tür berührte und zu seiner Freude sah, dass dahinter Licht war, gönnte er sich ein kleines Lächeln.
So unheimlich und merkwürdig dieser Ort war, es schien, als sei er verlassen.
Vorsichtig drückte er die Türe auf, um einen erneuten Beinaheunfall zu vermeiden.
Die Tür gab nach und schwang langsam und quietschend auf.

Der hell erleuchtete Raum war noch viel größer, als der Dunkle, durch den Roderik eingedrungen war.
Er war länglich geschnitten, wobei sich die Tür, in der er jetzt stand, etwa mittig an einer der Längsseiten befand.
Rechts konnte er eine kleinere Version des Schlosstoren erkennen.
Zwei hölzerne, tiefschwarze Flügeltüren, durch die problemlos ein Reiter auf seinem Pferd gepasst hätte.
Als er nach links sah, konnte er einen großen Stuhl, fas schon einen Thron ausmachen.
Allerdings war dieser Bereich des Raumes nicht von Fackeln beleuchtet, sondern durch die hohen, bunten Fenster, vor denen der Thron nur durch seine Konturen auszumachen war.
Vorsichtig ging er zur Mitte des Raumes, wo sich von der Flügeltüre, bis vor den Thron ein langer, purpurner Teppich zog.
Dies schien der Thronsaal, das Herzstück des Schlosses zu sein. Und zu Roderiks Erstaunen, war dieser Teil des Schlosses unberührt von Zeit und Verfalls zu sein.
Der Teppich schien fast schon zu leuchten, die Wände und decken schienen dicht und stabil zu sein.
Als sein Blick den langen Teppich entlang glitt, stutzte er. Etwas schien im flackernden, gelben Licht der Fackeln zu glänzen und zu funkeln.
Den Blick immer wieder durch den Raum schweifend, ging er zu dem Funkeln.
Was immer es auch sein mochte, hier an diesem Ort schien ihn nichts mehr aus der Fassung zu bringen.
Tatsächlich war es durchsichtiges Kristallglas, dessen Scherben über den Teppich verteilt waren.
Da der Raum nur hinter dem Thron Fenster besaß und diese noch ganz waren, hatte Roderik ein neues Rätsel gefunden.
Er ging in die Hocke, um sich eine der Scherben genauer anzusehen.
Vorsichtig nahm er sie in die Hand.
Das Glas war dick und das Licht brach sich regenbogenfarben darin.
Die Kanten waren scharf und gebrochen.
Vielleicht war eine Glasstatue zerbrochen und zerschlagen worden?
Es wären genug Scherben, um eine etwa mannshohe Statue zusammen zusetzen.

„Gebt Acht und schneidet euch nicht, mein Herr.“
Obwohl die Stimme nicht bedrohlich, sondern ganz und gar angenehm klang, so kam sie doch sehr unerwartet.
Roderik zuckte zusammen.
Schnell stand er auf – zu schnell, denn für den Moment verschwamm alles – und hob den blutenden Finger an den Mund.
„Es tut mir Leid Mylady, ich wollte euch nicht stören“, nuschelte er, den Finger zwischen den Zähnen.
„Ihr stört nicht, ganz im Gegenteil. Es kommt nur sehr selten Besuch. Leider ist dieses Schloss nicht mehr das, was es einst war. Es steht schon so lange leer, dass die Zeit ihren  Tribut fordert.“. Langsam hob sich ein Schatten vom Thron ab.
Mit weichen, langsamen Schritten kam der Schatten auf Roderik zu.
Als sie in den Lichtkreis einer der Fackeln trat, konnte Roderik endlich in das Antlitz der Dame sehen.
Sie war wunderschön.
Jung, mit heller Haut und leuchtenden Augen, deren Farbe er nicht genau ausmachen konnte – sie war noch zu weit weg und das Licht schlecht.
Ihre Lippen waren blutrot und voll, und von einem Lächeln umspielt.
Roderik war noch nie an einem königlichen Hof gewesen und wusste nicht genau, wie er sich zu verhalten hatte.
Steif verbeugte er sich.
„Ich bin Roderik, Mylady.“, stellte er sich vor.  „Mein Schiff sank vor eurer Küste und ich fürchte, ich habe als einziger überlebt.“
„Ihr braucht euch nicht vor mir zu verbeugen, Roderik. Ich mag einst eine Prinzessin gewesen sein, aber dieses Königreich ist seit sehr langer Zeit zerfallen. Ich wurde einst als Samé aus dem Hause Farnagot geboren.“ Langsam kam sie näher.
Roderik hatte sich wieder aufgerichtet und wusste nicht so recht, was er tun sollte.
Er beschloss, zu warten, bis sie genau vor ihm stand und ihr während dessen einfach zu zulächeln.
„Erlaubt ihr mir eine Frage, Samé?“, fragte er mit einem Lächeln.
Er war zu sehr damit beschäftigt, sich angemessen zu verhalten, dass ihm diese Frage jetzt auf einmal in den Sinn kam.
Samé nickte ihm zu, als sie direkt vor ihm stand.
„Ihr sagtet, dass dieses Königreich seit sehr langer Zeit nicht mehr existiert. Wieso seid ihr dann noch hier? Wie versorgt ihr euch? Oder ist noch immer jemand da? Wart ihr es, die mich am Strand und auch hinter der Anhöhe versorgt hat?“
Sie lachte leise auf. „Das ist aber eine sehr große Frage, mein Herr.“, der Ton ihrer Stimme ließ darauf schließen, dass sie Roderiks Neugier eher Amüsant, denn aufdringlich empfand.
„Doch ich will euch einweihen. Lasst uns aber nach draußen gehen, solange die Sonne noch strahlt. Hier im Thronsaal meines Vaters ist mir die Stimmung zu bedrückend.“, sprach sie und gesellte sich an seine Seite.
Er nickte zustimmend und bot ihr seinen Arm an, an dem sie sich einhakte, und gemeinsam gingen sie durch die Doppeltüren und die Überreste des Schlosses zwischen die Felder und Wiesen.
Sie erzählte Roderik, wie sie nach ihrer Geburt schwer erkrankt war und ihr Vater seine Hofzauberin um Rat gebeten hatte.
Doch der Preis für ihre Hilfe war groß gewesen.
Sie verlangte, dass der König von Farnagot sein Königreich aufgab.
Er willigte ein, wusste aber, dass das Volk unter der Führung der Zauberin schwer zu leiden hatte.
Also hatte er allen Bewohnern befohlen, die Insel zu verlassen, um der Tyrannei zu entgehen.
Als kein Mann, keine Frau, keine Kinder und kein Tier mehr da war, beschloss der König den Pakt mit der Magierin, indem er ihr sein Zepter übergab.
Die Magierin hatte in ihren Kammern nichts von der List erfahren und zürnte dem dreisten König, der sie hintergangen hatte.
Doch sie musste ihren Teil des Vertrages einhalten und heilte die kleine Samé. Doch sie war noch hinterlistiger, als der König.
Sie sprach einen Fluch über die Königsfamilie.
Sie durfte Samé nicht mit dem Tode verfluchen, ließ sie aber in einen Kristall einwachsen, um darin eingesperrt zu bleiben, bis jemand kam und ihren Platz einnahm. Den König und seine Gemahlin bannte sie an ein Schiff, um den geflohenen Familien zu folgen und nie mehr fähig zu sein, einen Fuß auf die Insel zu setzen.
Sie selbst verschwand, denn ohne ein Volk, war dieses Königreich für sie wertlos.
„Seit dem sind nun bald vierhundert Jahre vergangen. Jedes Mal, wenn jemand die Insel betritt, zerspringt der Kristall um mich herum. Die Speisekammern werden gefüllt und ich kann drei Tage meine Freiheit genießen. Bisher kamen aber nur Händler, die für einen kurzen Landgang der Schiffsbesatzung anlegten. Oder Schmuggler, auf der Suche nach einem Unterschlupf. Alle meiden die Ruinen und ich verstecke mich hinter den eingefallenen Mauern und beobachte.“ .
Roderik erkannte den traurigen und niedergeschlagenen Blick ihrer Augen und sah die einzelne Träne, die sich ihre Wange hinunter stahl.
Nachdenklich blieb er stehen.
Die Prinzessin ging einen Schritt weiter, bis sie sich umdrehte und ihn fragend ansah.
„Das ist eine sehr merkwürdige Geschichte, Prinzessin Samé“, nachdenklich sah er zu Boden.
„Ihr habt ein schweres Los gezogen und könnt nicht einmal etwas dafür. Wenn ihr drei Tage habt, bis der Kristall euch wieder einsperrt, warum versucht ihr nicht zu fliehen? Auch wenn ihr in dieser Zeit kein ganzes Floß oder Boot bauen könnt, so könnt ihr doch immer weiter bauen, bis es schließlich fertig ist. Oder würdet ihr sonst auch auf See zu Kristall?“. Roderik hatte arges Mitleid mit der jungen Frau, obwohl er auch etwas skeptisch war. Immerhin war das eine sehr phantastische Geschichte, die durchaus auch ausgedacht sein konnte. Und wenn es stimmte, war die junge Frau immerhin über vierhundert Jahre alt.
„Nun, ich vermute, dass das geschehen würde. Wenn ich Glück habe. Der Fluch ist nicht an die Insel gebunden. Genau so gut könnte es aber auch sein, dass ich umkomme. Der Fluch hat noch eine Nebenwirkung. Wenn nach diesen drei Tagen noch jemand außer mir auf dieser Insel ist, so kommt er um. Am Abend des dritten Tages wird in einer kleinen Bucht, in der das Schiff meines Vaters vor Anker lag, ein kleines Segelboot anlegen. Beim ersten Mal bekam ich ein Pergament von einem Raben, auf dem stand, dass entweder mein Besucher oder ich mit diesem Boot hinaus aufs Meer fahren müssen. Wer zurück bleibt, wird fortan das Schicksal des Kristalls erleiden, während der Andere in Freiheit weiterlebt. Sollten wir aber versuchen, beide das Boot zu nutzen, um zu fliehen, so werden wir beide umkommen. Sollten wir aber beide an Land bleiben, so werde ich zu Kristall, während der Besuch weiterhin frei bleibt, allerdings ohne die Aussicht auf Verpflegung, denn die Felder würden vertrocknen, die Quellen versiegen und die Speisekammer des Schlosses bliebe leer.“, betrübt blickte sie zu Boden.
Sie hatte das noch nie jemandem gebeichtet.
Nachdenklich und knobelnd sah Roderik gen Horizont.
Das war ein sehr heftiger Fluch.
Er hatte schon von Flüchen gehört. Es gab einige talentierte Magier an den Höfen der Könige, doch die Meisten waren nicht so böse, sondern unterstützten ihren König.
„Ihr altert nicht, oder?“ fragte er, weiterhin nach einer Lösung suchend.
„Nicht, wenn der Kristall mich umgibt. Bin ich aber frei, so schreitet auch für mich die Zeit weiter. Aber es sind immer nur drei Tage, die ich altere.“, si sah Roderik fragend an, „Woran denkt ihr?“.
„Nun, morgen Abend wird das Boot erscheinen. Entweder werdet ihr einsteigen, mich zurücklassen und euer Schicksal abgeben, oder ich steige ein und alles bleibt, wie es ist.“
Prinzessin Samé sah in nun wachsam an. Ihr Lächeln war verschwunden und sie beobachtete Roderik genau.
Sie hatte in all der Zeit oft daran gedacht, den einen oder anderen Besucher einzuweihen, aber sie hatte sich zurück gehalten. Zu groß war ihre Angst, dass eine Hetzjagd oder ein Wettrennen die Folge war.
Natürlich hätte sie sich auch oft schon einfach davonstehlen können und den ahnungslosen Besucher einfach zurücklassen und seinem Schicksal ausgeliefert lassen, aber das konnte sie nicht.
„Ich möchte kein Wettrennen, Prinzessin. Ihr seid sehr ehrbar. Nach all der langen Zeit seid ihr immer noch nicht bereit, einen Ahnungslosen Besucher zu hintergehen und das Segelboot zu eurer Rettung zu nehmen. Ihr seid sogar so gutherzig und versorgt mich, weiht mich in dieses Geheimnis ein und gebt mir die Möglichkeit, einen Ausweg für euch zu suchen.
Doch die Zeit ist zu knapp. Da die Magierin nicht mehr hier ist, bleibt keine andere Möglichkeit. Einer von uns muss hierbleiben.“.
Samé trat einen Schritt zurück.
Natürlich wollte er wieder nach Hause.
Es war nicht sein Schicksal.
Vielleicht hatte er auch Familie, die ihn vermisste.
Sie ohrfeigte sich innerlich dafür, dass sie gedacht hatte, nach all der Zeit erlöst zu werden, eine Lösung zu finden.
Doch Roderik konnte ihr nicht helfen, oder er wollte es nicht.
Ihre Augen füllten sich mit Tränen.
Ohne ihn weiter zu beachten machte sie kehrt und stürmte zum Schloss zurück.
Sollte er doch gehen. So, wie all die Anderen auch.
Sie hatte gewagt zu hoffen, aber es gab einfach keine Hoffnung für sie.
Sie würde immer wieder aus dem Kristall steigen, drei Tage altern, die Sonne genießen, sich verstecken und anschließend wieder vom Kristall umschlossen werden, bis sie irgendwann so alt wurde, dass das Leben aus ihrem Körper schwand oder niemand mehr kam, um den Kristall brechen zu lassen.
Bis dahin würden aber noch Tausende Jahre vergehen.
Roderik sah Prinzessin Samé hinterher, wie sie mit wehendem Kleid verschwand.
Die Sonne stand tief.
Sie waren ein gutes Stück gelaufen, während sie sich unterhalten hatten.
Roderik ging zu der Bucht, in der laut Prinzessin Samé das Segelboot aufgetaucht war.
Und da fand er es auch. Es lag angebunden am Steg und wartete darauf, auszulaufen.
Roderik überlegte.
Sein Kopf war klar geworden.
Seine Erinnerung war zwar stellenweise immer noch löchrig, aber das meiste war wieder da.
Würde er das Boot nehmen und sich in die Zivilisation retten, so würde ihn nichts erwarten.
Er besaß eine kleine Hütte und einen Hund, der inzwischen vermutlich weggelaufen war.
Einst hatte es eine Frau in seinem Leben gegeben, aber auch sie war ihm weggelaufen, während er auf See war.
Es gab also nichts, wohin er zurück kehren könnte oder wollte.
Es würde keinen Unterschied machen, hier zu bleiben oder zu gehen.

Er beeilte sich. Der Kies unter seinen Füßen knirschte und spritzte auf, während er schwer schnaufend zum Schloss rannte.
Er hoffte, dass noch genug Zeit war.
Im Innenhof war es schon dunkel, die Sonne sank erbarmungslos.
Eilig machte er sich in den Ruinen auf den Weg zum Thronsaal, wo hoffentlich die Prinzessin darauf wartete, ihr ewiges Schicksal anzunehmen.

Als er den erleuchteten Saal betrat, waren die ersten Fackeln schon erloschen.
Nur noch ein paar Stunden waren übrig, bis die letzten aus gingen und sich der Kristall schloss.
Im Zwielicht des geräumigen Saales konnte er die Prinzessin nicht ausmachen.
Dort, wo sie anfangs aus den Scherben gestiegen war, war nichts mehr zu sehen.
Auch der Thron war unbesetzt.
Als Roderik sich setzte, um zu Atme zu kommen und zu überlegen, wo er die Prinzessin finden konnte, hörte er leises schluchzen.
Es kam aus einer Ecke hinter dem Thron.

Prinzessin Samé saß an eine der Säulen gelehnt und schwere Tränen rannen ihre Wangen hinunter. Der Boden war schon dunkel gefärbt von all den Tränen, die bereits vergossen waren.

Roderik ließ sich an der Wand ihr gegenüber nieder.
Es war nicht viel Zeit, um ihr zu erklären, was er vor hatte.
„Hört zu Prinzessin! Es bleibt nicht all zu viel Zeit. Ich will nicht von hier fort.“.
Samé hob den Kopf.
„ Ihr seid schon so lange hier und immer wieder habt ihr die Besucher abziehen gesehen. Es ist Zeit, dass ihr die Chance erhaltet, endlich von hier weg zu kommen. Sucht die Magierin. Versucht, denn Zauber zu brechen. Lebt.
Ich habe nichts, wohin ich zurück könnte. Es gibt niemanden, der auf mich wartet, niemand, der mich vermisst. Aber wenn ihr loszieht, kommt bitte wieder. Besucht mich und lasst mich wenigstens für drei Tage aus dem Kristall.“.

Die Tränen der Prinzessin waren versiegt, doch schon füllten sich ihre Augen erneut mit Tränen.
„Wollt ihr das wirklich tun, Roderik? Ihr werde schlafen. Ihr werdet nichts mitbekommen. Wenn der Kristall euch umschließt werdet ihr nur eine kurze, eisige Kälte spüren und im nächsten Moment werdet ihr erwachen und die Zeit wird an euch vorbei geflogen sein, ohne Notiz von euch zu nehmen.“, ihre Stimme war unsicher und aufgeraut.
Roderik beugte sich vor und nahm ihre Hand, während die nächste Fackel erlosch.
„ Prinzessin, das nehme ich für euch liebend gern in kauf. Ihr habt lange genug unter diesem Fluch gelitten. Tut mir nur den gefallen und holt mich wenigstens für drei Tage aus dem Kristall, damit ich nicht in Vergessenheit gerate.“.
Roderik stand auf und zog Prinzessin Samé an ihren zarten Händen hoch.
Schnell schlang sie ihre Arme um ihn und presste ihre Lippen auf seine.
Tränen rannen über ihre Wangen.
Doch nun waren es Tränen der Freude und der Trauer.
Sie konnte endlich weg, doch dafür musste sie den ersten Freund nach Jahrhunderten zurücklassen.
Roderik erwiderte den Kuss, drückte sie jedoch viel zu schnell wieder von sich.
Sein Blick verriet seine Liebe zu ihr, aber das Lächeln konnte seine Trauer und Sehnsucht nicht überspielen.
Ihm brach beinahe das Herz.
„Los Prinzessin. Die Zeit ist beinahe um. Beeilt euch. Aber bitte denkt an mich, während ihr unterwegs seid. Ich werde hier auf euch warten und euer Schloss bewachen.“.

Er begleitete sie bis zu dem zerfallen Tor. Danach sah er ihr hinterher, wie sie mit wehendem Kleid in Richtung der Bucht eilte.
Fast war die Sonne schon untergegangen. Nur ein letzter, rosa Streifen am Himmel ließ ihnen noch genug Zeit.
Als er Prinzessin Samé aus den Augen verlor, drehte er sich um und ging zum Thronsaal zurück.
Es war leider nicht mehr genug Zeit, die Türen zu verrammeln oder den Thronsaal zu verschließen.
Er hoffte nur, dass es die Prinzessin war, die ihn wieder erwachen ließ.
Die letzte Fackel brannte noch, als er sich auf den vergoldeten Thron setze.
Er war zwar kein König oder Herrscher, aber wer wusste, wie lange er hier zubringen musste.
Da konnte er sich genau so gut setzen.

Die Fackel begann zu flackern und erlosch schließlich. Roderik hoffte, dass die Prinzessin es geschafft hatte.
Schon spürte er, wie eine eisige Kälte seine Füße herauf kroch. Seine Beine kribbelten und schon konnte er sie nicht mehr bewegen.
Seine Fingerspitzen waren ohne Gefühl und er begann schneller zu atmen, als sich die Kälte in seine Lungen stahl.
Seine Beine wurden schwer und er erkannte den dicken Kristall, der sich daran bildete.
Auch seine Finger, Hände und die Unterarme waren schon bedeckt.
Seine Augen brannten vor Kälte und er schloss sie mehr aus Reflex.

Nach wenigen Augenblicken war Roderik ganz von Kristall eingeschlossen.
Der Thronsaal lag wieder verlassen und ruhig in Dunkelheit, wie vor drei Tagen.
Die Sonne war über den Horizont verschwunden und auf dem Segelboot sah Prinzessin Samé ein letztes Mal zur Insel zurück, die so lange ihr Zuhause gewesen war.
Über ihre Wangen rannen Tränen der Sehnsucht.
Niemals würde sie Roderik vergessen und sie würde sich an ihr Versprechen halten.
Sie würde die Magierein suchen und so bald wie möglich wieder zur Insel zurück kehren, um Roderik drei Tage zu schenken.
mitGefuehl
Hey, nach einer Ewigkeit hab ich endlich die Zeit gefunden,
dieses Projekt zu beenden.
Ich hoffe, dass es dem Einen oder der Anderen gefällt.

Viel Spaß beim Lesen.

PS: Über Kommentare und Kritik freu ich mich natürlich immer :)
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bejay89
Benjamin
Artist | Hobbyist | Literature
Germany
Current Residence: Niederrhein/NRW/Germany
Favourite genre of music: Folkrock
Operating System: Windows 7 + Windows XP

Ich liebe es, Geschichten zu schreiben. Ich bin noch recht unerfahren und meine
Geschichten sind nicht immer sehr gut, aber ich will stetig wachsen und wenn mich die Inspiration erhascht, nehme ich mir die Zeit und gebe mir die allergrößte Mühe :D

Steckbrief:

- Name im RL: Benjamin

- Wie man Dich nennt: Beni

- Schule: beendet

- Was frühstückst du morgens am liebsten? Pancaces mit Ahornsirup

- Lieblingstaschentuchmarke: Papier

- Welcher Song läuft grade? NERVOSA - Masked Betrayer

- Lieblingsfarbe: blau

- Ein Kopfkissen oder zwei: eines

- Lieblingstiere: Sharpei

- Lieblingsserie: Stargate, Supernatural, The Walking Dead

- Lieblingsmusikrichtung: Folk-Rock

- Hobbies: Bücher lesen, Kurzgeschichten schreiben, Musik hören

- Welche Sprachen sprichst Du? Deutsch und Englisch

- Rauchst Du? Nein

- Trinkst Du? Alkhohol? Ja

- Würdest Du für 1000 Euro Deinen Kopf rasieren ? Nein, nur für meine Liebste

- Wieviele Ziffern von Pi kannst Du auswendig aufsagen? 4

- Was würdest Du als erstes tun wenn Du in der Lotterie gewinnst? Mich freuen

- Hast Du ein eigenes Telefon? JA

- Hast Du ein eigenes Handy? Ja

- Hast du einen Pager (Quix, Scall, etc_)? Nö

- Kannst Du schwimmen? Wenn ich es noch nicht verlernt habe

- Singst Du unter der Dusche? Niemals!

- Mit welchem Tier würdest Du Dich identifizieren? Mensch

- Wann hast du das letzte Mal geduscht? Heute Morgen

- Was trägst du gerade? Schwarze Jeans und ein Bandshirt von Schandmaul

- Was hast du letzte Nacht gemacht? Erst telefoniert, dann geschlafen

- Redest du viel? Nur wenn ich viel zu sagen habe

- Wann hast du das letzte mal geweint? Ist länger her

- An was denkst du gerade? Immerzu meine Liebste

-. Wie fühlst du dich im Moment? Gut, wie immer

- Worauf freust du dich zur Zeit am meisten? Darauf, meinen Schatz wieder zu sehen

- Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Ja

- Glaubst du an den Himmel? Nein

- Glaubst du an Wunder? Ja

- Wieviele CD's hast du? 32

- Was hälst du von Duplo? Hab ich gerne mit gespielt

- Traumauto:  Aston Martin DB9

- Automarke, die Du fährst:  Ich geh zu Fuß

- Lieblingsessen:  Steak (medium)

- Lieblingsgetränk:  Whisky

- Lieblingseis:  Schockolade

- Wohnst Du mit Deinen Eltern zusammen?: seit 4 Jahren nicht mehr

- Wann gehst Du ins Bett?:  Nachdem ich meinem Schatz gute Nacht gesagt habe

- Gehst du alleine ins Bett?: fast

- Lieblingsfach in der Schule: die Pause

- Welches Fach hasst du?: Jedes Einzelne

- Dein Lieblingslehrer/in: meine ehemaliger Deutschlehrer vom Berufskolleg

- Liebster Sport, den Du Dir ansiehst: Snooker

- Welcher Arbeit gehst Du nach?: Elektroniker für Geräte und Systeme

- Hasst du Kinder?: Nein

- Ernst oder lustig?: Lustig

- Vollmilch oder haltbare?: Vollmilch

- Schreiben oder lesen?: Beides

- Farb oder schwarz-weiß Fotos?: Je nach dem

- Sonnenaufgang oder-untergang?: Sonnenaufgang

- Allein oder lieber mit jemandem aufstehen?: MIT jemandem

- Romantischer? Baden oder duschen?: gemeinsam Baden

- Leder oder gestrickte Geldbörse?: Leder

- Einen Apfel oder eine Orange essen?: Orange

- Smaragd oder Rubinrot?:  Rubinrot

- Restaurant im Kerzenlicht oder Picknick im Mondschein?: Beides

- Grüne Bohnen oder Karotten?: grüne Bohnen

- Weniger Fett oder fettfrei?:  Wenn es sein muss weniger Fett

- Silberner oder goldener Schmuck?: Ist beides schön

- Kinder oder keine Kinder?: Kinder

- Halbleer oder halbvoll?: Ich fülle nach

- Einfach oder Kompliziert? Einfach ist langweilig

- Hardcover oder Softcover Bücher?: Kommt auf das Buch an

- Rose oder Nelke?: Rose

- Senf oder Ketchup?: Beides

- Sandalen oder Turnschuhe?: Turnschuhe

- Warst du jemals Opfer eines Verbrechens?: Nein

- Worauf achtest Du beim anderen Geschlecht?: Sympathie

- Das romantischste, was dir je passiert ist?: vom Bahnhof abgeholt werden

- Umarmen oder küssen?: Erst das Eine, dann das Andere

- Beziehung oder One Night Stand?: Beziehung

- Lieblingsklamotten: Jeans und T-Shirt

- Glücklich oder Unglücklich?: Sehr glücklich

- Leben oder Tod?: LEBEN

- Lieblingscomicfigur: Batman

- schlimmste Angewohnheit: Ich bin zu nett

- Wie kann man Dich am besten beeindrucken?: Überrasch mich

- Lieblingszahl: 42

- Lieblingsfilm: Black Hawk Down

- Lieblings Elektronikhersteller: Microsoft

- Mit wem redest du gerade online? Mit meiner Liebsten

- Wie möchtest Du einmal sterben?: Alt und im Schlaf

- Glaubst du an Gott?: Irgendwie ja

- Wie gehst du mit Deinem Geld um?: Sparsam

- Wärst Du gerne ein Junge/Mädchen?: Nö

- Bist Du romantisch oder findest du das altmodisch?: Romantik ist nie altmodisch

- Warst du schon mal so richtig verliebt?: JA

- Bist du zur Zeit verliebt? Ohja

- Was magst Du an dir?: Mein Leben

- Cool oder Softie?: cooler Softie

- Bist Du für Sex vor der Ehe: Ja

- Was machst Du mit vollgeschwitzten Tennissocken?: waschen
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Comments


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:iconpurple-freak9:
Purple-Freak9 Featured By Owner 17 hours ago  Student Writer
Danke fur die fav :) 
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:iconfedersstrich:
FedersStrich Featured By Owner 2 days ago  Professional Writer
Danke dir wieder und wieder und immerzu wieder...:love:
Reply
:iconbejay89:
bejay89 Featured By Owner 2 days ago  Hobbyist Writer
Immerzu mit dem allergrößten Vergnügen, meine Liebe :tighthug:
Reply
:iconfedersstrich:
FedersStrich Featured By Owner 1 day ago  Professional Writer
:kiss:
Reply
:iconfedersstrich:
FedersStrich Featured By Owner Sep 1, 2014  Professional Writer
Hab ich mich schon bedankt....hab ich?Hab ich?

(Falls nicht...D A N K E S C H Ö N :rose: für den Favo:kiss:
Reply
:iconbejay89:
bejay89 Featured By Owner Sep 1, 2014  Hobbyist Writer
Heart Date Ich glaube, das hast du bereits getan, ja.
Aber falls doch nicht, dann hab ich es mit dem allergrößten Vergnügen gemacht :tighthug:
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:iconfedersstrich:
FedersStrich Featured By Owner Aug 21, 2014  Professional Writer
and again...thank you so much :love:
Reply
:iconbejay89:
bejay89 Featured By Owner Aug 21, 2014  Hobbyist Writer
With the biggest pleasure my dearest darling :tighthug::rose::love:
Reply
:iconfedersstrich:
FedersStrich Featured By Owner Aug 22, 2014  Professional Writer
:kiss:
Reply
:iconfedersstrich:
FedersStrich Featured By Owner Aug 19, 2014  Professional Writer
Dankeschön fürs Favo :hug:
Reply
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